EN 16931, XRechnung und ZUGFeRD in bestehende ERP-Landschaften integrieren
Mit der verpflichtenden Einführung der elektronischen Rechnung in Deutschland müssen Unternehmen strukturierte Rechnungsdaten gemäß EN 16931 erzeugen und verarbeiten. Maßgeblich ist dabei nicht das visuelle Dokument, sondern die maschinenlesbare XML-Struktur.
Für viele mittelständische Unternehmen besteht die Herausforderung insbesondere darin,
Diese Seite beschreibt die Umsetzung strukturierter E-Rechnungen auf Basis der Lobster Data Platform als Transformations- und Integrationsschicht. Allgemeine EDI-Auslagerung oder volumengetriebene Transaktionsverarbeitung sind nicht Gegenstand dieser Darstellung.
Die elektronische Rechnung in Deutschland basiert auf der europäischen Norm EN 16931, welche das semantische Datenmodell für Kernrechnungselemente definiert.
In der Praxis kommen insbesondere folgende Formate zum Einsatz:
Für eine regelkonforme Umsetzung sind erforderlich:
Die Lobster Data Platform ermöglicht die Erzeugung und Transformation strukturierter XML-Daten. Auf Basis der im technischen Kontext dargestellten Funktionen unterstützt die Plattform unter anderem:
Damit kann eine EN-16931-konforme Rechnung auch dann erzeugt werden, wenn das ERP-System selbst kein strukturiertes XML nativ bereitstellt.
In vielen mittelständischen IT-Landschaften gilt:
Ein Middleware-Ansatz trennt dabei klar zwischen:
Die Lobster Data Platform fungiert hierbei als eigenständige Transformationsschicht zwischen ERP-System und Empfänger. Die strukturierte Rechnungslogik wird außerhalb des ERP-Kerns umgesetzt.
Die Verarbeitung erfolgt in klar definierten Phasen:
Die Plattform unterstützt dabei unter anderem:
Die Mapping-Logik ist nicht fest im ERP-System verankert, sondern wird innerhalb der Integrationsschicht verwaltet.
Dies ermöglicht unter anderem die strukturierte Abbildung von:
Die Erzeugung strukturierter Rechnungen erfordert eine Validierung vor dem Versand.
Innerhalb des Transformationsprozesses können:
Die Validierung ist integraler Bestandteil der automatisierten Prozesskette und erfolgt nicht nachgelagert manuell.
Dadurch wird das Risiko formaler Ablehnungen auf Schemaebene reduziert.
Für strukturierte E-Rechnungen müssen standardisierte Übertragungsprotokolle unterstützt werden.
Die Lobster Data Platform bietet unter anderem Unterstützung für:
Der Schwerpunkt dieser Darstellung liegt auf Formatgenerierung und Konformität. Weitergehende EDI-Partneranbindungen oder volumengetriebene Transaktionsprozesse werden separat behandelt.
Wenn ein ERP-System ausschließlich PDF-Rechnungen erzeugt, kann:
Eine Ablösung des ERP-Systems ist hierfür nicht erforderlich.
Unternehmen, die bislang unstrukturierte PDF-Rechnungen versendet haben, können:
Im Kontext einer ERP-Migration kann:
So wird die regulatorische Konformität auch während Systemwechseln sichergestellt.
Bei der Auswahl eines Implementierungspartners für strukturierte E-Rechnungen auf Basis der Lobster Data Platform sind insbesondere folgende Aspekte relevant:
nubibase ist Lobster Gold Partner und setzt strukturierte E-Rechnungsprojekte auf Basis der Lobster Data Platform als Transformations- und Integrationsschicht um.
Eine EN-16931-konforme E-Rechnung erfordert:
Durch die Entkopplung der strukturierten Rechnungslogik vom ERP-System wird die Abhängigkeit vom Kernsystem reduziert und regulatorische Anforderungen können flexibel umgesetzt werden.
nubibase realisiert strukturierte E-Rechnungsprojekte mit der Lobster Data Platform als Transformations- und Validierungsschicht innerhalb bestehender Systemlandschaften.
Ja. Die strukturierte XML-Erzeugung erfolgt innerhalb der Transformationsprozesse auf Basis der Lobster Data Platform.
Ja. Ein XML-Container kann in das vom ERP generierte PDF eingebettet werden.
Ja. Validierungsschritte können während der Verarbeitung und vor der Übertragung integriert werden.
Nein. Die strukturierte Rechnungslogik wird in die Middleware ausgelagert.
Ja. Die Plattform unterstützt PEPPOL sowie AS2 und AS4.