Glossar
Automatisierung bezeichnet die selbstständige Ausführung wiederkehrender Aufgaben durch Software oder Systeme. Sie reduziert manuelle Arbeit, minimiert Fehler und beschleunigt Geschäftsprozesse.
Beschaffung umfasst den Einkauf von Waren und Dienstleistungen für ein Unternehmen. Durch digitale Integrationen können Bestellungen, Auftragsbestätigungen und Rechnungen automatisiert verarbeitet werden.
Bestandsmanagement umfasst die Planung, Überwachung und Steuerung von Lagerbeständen. Durch die Integration von ERP-, WMS- und Shop-Systemen lassen sich Bestände automatisch aktuell halten.
Digitalisierung beschreibt die Umwandlung manueller oder papierbasierter Prozesse in digitale Abläufe. Ziel ist es, Prozesse effizienter zu gestalten und Daten automatisiert zwischen Systemen auszutauschen.
Eine E-Rechnung ist eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, das automatisiert verarbeitet werden kann. Formate wie XRechnung oder ZUGFeRD ermöglichen einen medienbruchfreien Rechnungsaustausch.
Ein Geschäftsprozess ist eine strukturierte Abfolge von Tätigkeiten zur Erfüllung einer betrieblichen Aufgabe. Durch Datenintegration lassen sich viele dieser Prozesse automatisieren und effizienter gestalten.
Industrie 4.0 beschreibt die intelligente Vernetzung von Maschinen, Anlagen und IT-Systemen. Durch den automatisierten Datenaustausch lassen sich Produktionsprozesse effizienter steuern.
Logistik umfasst die Planung, Steuerung und Durchführung von Waren- und Informationsflüssen. Schnittstellen sorgen dafür, dass ERP-, Lager- und Transportsysteme nahtlos zusammenarbeiten.
Ein Medienbruch entsteht, wenn Informationen zwischen digitalen und manuellen Prozessen wechseln, beispielsweise durch das Abtippen von Daten aus Dokumenten. Automatisierte Integrationen helfen, Medienbrüche zu vermeiden.
Omnichannel bezeichnet die nahtlose Vernetzung aller Vertriebs- und Kommunikationskanäle eines Unternehmens. Kundendaten, Bestände und Bestellungen werden dabei systemübergreifend synchronisiert.
Prozessoptimierung umfasst Maßnahmen zur Verbesserung bestehender Geschäftsabläufe. Durch den Einsatz von Schnittstellen und Integrationslösungen können Prozesse effizienter, transparenter und wirtschaftlicher gestaltet werden.
Die Supply Chain umfasst alle Prozesse vom Lieferanten bis zum Endkunden. Durch Datenintegration und EDI können Informationen entlang der gesamten Lieferkette automatisiert ausgetauscht werden.
Traceability beschreibt die lückenlose Nachverfolgung von Produkten, Materialien oder Chargen entlang der gesamten Lieferkette. Sie spielt insbesondere in der Industrie, Medizintechnik und Lebensmittelbranche eine wichtige Rolle.
Transparenz bedeutet, dass Daten und Prozesse jederzeit nachvollziehbar und aktuell verfügbar sind. Durch integrierte Systeme erhalten Unternehmen einen besseren Überblick über ihre Geschäftsabläufe.
Eine API ist eine standardisierte Programmierschnittstelle, über die Anwendungen automatisch Daten und Funktionen austauschen. Sie bildet die Grundlage moderner Integrationen zwischen ERP-, CRM-, Shop- und Cloud-Systemen. Häufig kommen dabei REST- oder SOAP-Schnittstellen zum Einsatz.
Bei der Batch-Verarbeitung werden Daten gesammelt und zu festgelegten Zeitpunkten verarbeitet. Typische Beispiele sind nächtliche Importe oder Bestandsabgleiche. Dieses Verfahren eignet sich besonders für große Datenmengen, wenn keine Echtzeitübertragung erforderlich ist.
Bewegungsdaten entstehen im laufenden Geschäftsbetrieb, beispielsweise durch Bestellungen, Rechnungen oder Lagerbuchungen. Sie verändern sich kontinuierlich und werden häufig automatisiert zwischen Systemen ausgetauscht.
Ein Connector ist ein vorgefertigter Baustein zur Anbindung eines bestimmten Systems an eine Integrationsplattform. Dadurch lassen sich Anwendungen wie SAP, Shopware oder ein WMS schneller verbinden, ohne jede Schnittstelle individuell entwickeln zu müssen.
Datenintegration beschreibt den automatisierten Austausch und die Zusammenführung von Informationen zwischen verschiedenen Anwendungen. Ziel ist es, Geschäftsprozesse ohne manuelle Eingriffe zu verbinden und einen konsistenten Datenbestand über alle Systeme hinweg sicherzustellen.
Beim Datenmapping werden Felder eines Quellsystems den passenden Feldern eines Zielsystems zugeordnet. So können unterschiedliche Datenstrukturen automatisch ineinander übersetzt und korrekt verarbeitet werden.
Datenqualität beschreibt, wie vollständig, korrekt und aktuell Daten sind. Eine hohe Datenqualität ist Voraussetzung für zuverlässige Integrationen und fehlerfreie Geschäftsprozesse.
Ein Datensilo ist ein isolierter Datenbestand, der nicht automatisch mit anderen Anwendungen ausgetauscht wird. Das führt häufig zu doppelten Daten, Medienbrüchen und erhöhtem manuellem Aufwand.
Die Datenvalidierung prüft Informationen vor der Verarbeitung auf Vollständigkeit, Plausibilität und das richtige Format. Dadurch lassen sich Fehler frühzeitig erkennen und Folgeprozesse absichern.
Bei einer Echtzeitintegration werden Daten unmittelbar nach ihrer Entstehung zwischen verschiedenen Systemen übertragen. Dadurch stehen aktuelle Informationen ohne Verzögerung in allen angebundenen Anwendungen zur Verfügung.
Mapping bezeichnet die Regel, nach der Daten zwischen zwei Anwendungen oder Formaten übersetzt werden. Der Begriff wird häufig synonym zu Datenmapping verwendet.
Middleware ist eine Software, die Anwendungen miteinander verbindet und den Datenaustausch steuert. Sie übernimmt Aufgaben wie Routing, Datenkonvertierung und Prozesssteuerung zwischen verschiedenen Systemen.
Das Quellsystem ist die Anwendung, aus der Daten für eine Integration stammen. Das kann beispielsweise ein ERP-System, ein Webshop oder ein CRM sein.
Routing beschreibt die regelbasierte Weiterleitung von Daten oder Nachrichten an das richtige Zielsystem. Es sorgt dafür, dass Informationen automatisch den vorgesehenen Empfänger erreichen.
Eine Schnittstelle ist der definierte Übergabepunkt, über den zwei Anwendungen Daten austauschen. Sie legt fest, welche Informationen übertragen werden und in welcher Form die Kommunikation erfolgt.
Stammdaten sind langfristig gültige Unternehmensdaten wie Kunden, Lieferanten oder Artikel. Sie werden von mehreren Anwendungen gemeinsam genutzt und bilden die Grundlage vieler Geschäftsprozesse.
Synchronisation bezeichnet den automatischen Abgleich von Daten zwischen zwei oder mehr Anwendungen. Ziel ist es, dass alle Systeme denselben aktuellen Datenbestand führen.
Transformation beschreibt die Umwandlung von Datenformaten oder Datenstrukturen zwischen Quell- und Zielsystem. Dabei können beispielsweise XML-Dateien in JSON oder CSV überführt werden.
Ein Workflow ist eine definierte Abfolge automatisierter Prozessschritte innerhalb einer Integration. Er steuert beispielsweise, wann Daten geprüft, verarbeitet und an andere Systeme weitergeleitet werden.
Das Zielsystem ist die Anwendung, in die Daten im Rahmen einer Integration übertragen werden. Es verarbeitet die empfangenen Informationen und stellt sie für weitere Geschäftsprozesse bereit.
Ein CRM-System unterstützt Unternehmen bei der Verwaltung von Kunden, Kontakten und Vertriebsprozessen. Es wird häufig mit ERP-, Marketing- und Supportsystemen verbunden, um Kundendaten zentral bereitzustellen.
Ein DMS dient der digitalen Verwaltung und Archivierung von Dokumenten wie Rechnungen, Verträgen oder Lieferscheinen. Über Schnittstellen wird es häufig mit ERP- oder E-Rechnungssystemen verbunden.
Ein ERP-System steuert zentrale Geschäftsprozesse wie Einkauf, Lager, Produktion, Vertrieb und Finanzen. Es bildet in vielen Unternehmen das Herzstück der IT-Landschaft und wird mit zahlreichen weiteren Anwendungen integriert.
Infor ist ein internationaler Anbieter von ERP-Software für Industrie, Handel und Logistik. Die Lösungen lassen sich über APIs, EDI und Integrationsplattformen mit weiteren Unternehmenssystemen verbinden.
Ein Legacy-System ist eine ältere, oft geschäftskritische Unternehmensanwendung, die nur eingeschränkte moderne Schnittstellen bietet. Statt einer Ablösung wird häufig eine Integration in bestehende Prozesse umgesetzt.
Ein MES steuert und überwacht Fertigungsprozesse in der Produktion. Es verbindet Maschinen und Produktionsdaten mit dem ERP-System und sorgt für transparente Abläufe.
Microsoft Dynamics 365 ist eine Unternehmensplattform von Microsoft, die ERP- und CRM-Funktionen kombiniert. Sie lässt sich über APIs und Integrationsplattformen mit zahlreichen Drittsystemen verbinden.
Ein PIM-System verwaltet Produktinformationen zentral und stellt sie für Webshops, Marktplätze oder Kataloge bereit. Es sorgt für konsistente Produktdaten über alle Vertriebskanäle hinweg.
proALPHA ist ein ERP-System für mittelständische Unternehmen mit Schwerpunkt auf produzierenden Betrieben. Es wird häufig mit EDI-, CRM-, WMS- oder Shop-Systemen integriert.
SAP ist einer der weltweit führenden Anbieter von Unternehmenssoftware. Die ERP-Lösungen von SAP bilden in vielen Unternehmen das zentrale System und werden über verschiedene Schnittstellen mit anderen Anwendungen verbunden.
SAP S/4HANA ist die aktuelle ERP-Generation von SAP. Die Plattform unterstützt moderne Integrationsmethoden und bildet häufig das Zentrum komplexer Unternehmenslandschaften.
Ein Shop-System bildet die technische Grundlage eines Onlineshops. Es verwaltet Produkte, Bestellungen und Kunden und wird häufig mit ERP-, PIM- und Lagerverwaltungssystemen integriert.
Ein TMS unterstützt Unternehmen bei der Planung, Durchführung und Überwachung von Transporten. Es wird häufig mit ERP-, WMS- und Logistiksystemen verbunden.
Ein WMS steuert Lagerprozesse wie Einlagerung, Kommissionierung und Versand. Durch die Integration mit ERP- und Shop-Systemen bleiben Bestände automatisch aktuell.
Alerting bezeichnet die automatische Benachrichtigung bei Fehlern oder Störungen in Integrationsprozessen. So können Probleme frühzeitig erkannt und schnell behoben werden.
Cloud-Migration beschreibt die Verlagerung von Anwendungen, Daten oder Schnittstellen von einer lokalen IT-Infrastruktur in eine Cloud-Umgebung.
EAI beschreibt die Integration verschiedener Unternehmensanwendungen zu einer durchgängigen Systemlandschaft. Ziel ist ein automatisierter Datenaustausch zwischen den beteiligten Systemen.
Ein Enterprise Service Bus (ESB) ist eine Middleware, die Anwendungen über einen zentralen Kommunikationsbus miteinander verbindet und den Datenaustausch steuert.
Bei einer Event Driven Architecture reagieren Systeme automatisch auf Ereignisse, beispielsweise auf den Eingang einer Bestellung oder die Änderung eines Lagerbestands.
Hybride Integration verbindet lokale Systeme mit Cloud-Anwendungen innerhalb einer gemeinsamen Integrationsarchitektur. So können bestehende Systeme schrittweise modernisiert werden.
Ein Integration Hub ist eine zentrale Plattform, über die verschiedene Anwendungen und Datenquellen miteinander verbunden werden. Er vereinfacht die Verwaltung komplexer Integrationen.
Eine iPaaS ist eine cloudbasierte Integrationsplattform, mit der sich Anwendungen, Daten und Prozesse ohne eigene Middleware-Infrastruktur verbinden lassen.
Logging bezeichnet die Protokollierung von Datenübertragungen und Systemereignissen. Die aufgezeichneten Informationen unterstützen bei der Analyse und Fehlerbehebung.
Bei einem Managed Service übernimmt ein externer Dienstleister den Betrieb, die Überwachung und die Wartung von Schnittstellen und Integrationen.
Ein Message Broker empfängt Nachrichten von Anwendungen und leitet sie an das richtige Zielsystem weiter. Dadurch werden Systeme voneinander entkoppelt.
Eine Message Queue ist eine Warteschlange für Nachrichten. Sie sorgt dafür, dass Daten auch dann verarbeitet werden können, wenn ein Zielsystem vorübergehend nicht erreichbar ist.
Microservices sind kleine, unabhängige Softwaredienste, die jeweils eine klar definierte Aufgabe erfüllen und über APIs miteinander kommunizieren.
Monitoring bezeichnet die kontinuierliche Überwachung von Schnittstellen und Datenflüssen. Ziel ist es, Fehler frühzeitig zu erkennen und einen stabilen Betrieb sicherzustellen.
On-Premises bezeichnet den Betrieb von Software auf der eigenen IT-Infrastruktur eines Unternehmens – im Gegensatz zu Cloud-Lösungen.
Publish/Subscribe ist ein Kommunikationsmodell, bei dem Anwendungen Ereignisse veröffentlichen und andere Systeme diese automatisch abonnieren und verarbeiten.
Retry bezeichnet den automatischen Wiederholungsversuch einer fehlgeschlagenen Datenübertragung. So können temporäre Störungen oft ohne manuellen Eingriff behoben werden.
AS2 ist ein Protokoll für den sicheren Austausch von Geschäftsdokumenten über das Internet. Es wird vor allem im EDI-Umfeld eingesetzt und unterstützt Verschlüsselung sowie Empfangsbestätigungen.
Authentifizierung überprüft die Identität eines Benutzers oder Systems. Sie stellt sicher, dass nur berechtigte Personen oder Anwendungen auf Daten und Schnittstellen zugreifen können.
Die Autorisierung legt fest, auf welche Daten oder Funktionen ein Benutzer oder System zugreifen darf. Sie erfolgt nach erfolgreicher Authentifizierung und regelt die jeweiligen Berechtigungen.
OAuth 2.0 ist ein Standard zur sicheren Autorisierung von Anwendungen. Er ermöglicht den Zugriff auf Daten, ohne Benutzername oder Passwort an Dritte weiterzugeben.
TLS ist ein Verschlüsselungsprotokoll für die sichere Datenübertragung über Netzwerke. Es schützt Informationen vor unbefugtem Zugriff und bildet die Grundlage von HTTPS-Verbindungen.
Verschlüsselung schützt Daten vor unbefugtem Zugriff, indem sie Informationen in ein unlesbares Format umwandelt. Erst mit dem passenden Schlüssel können die Daten wieder entschlüsselt werden.
Ein digitales Zertifikat bestätigt die Identität eines Servers oder Systems und ermöglicht eine verschlüsselte Kommunikation. Es ist ein wichtiger Bestandteil sicherer API- und EDI-Verbindungen.
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung erhöht die Sicherheit eines Zugangs durch einen zweiten Nachweis neben dem Passwort, beispielsweise einen Code per App oder Sicherheitsschlüssel.
ANSI X12 ist ein EDI-Standard, der vor allem in Nordamerika für den elektronischen Austausch von Geschäftsdokumenten wie Bestellungen oder Rechnungen verwendet wird.
B2B-Integration beschreibt den automatisierten Datenaustausch zwischen Unternehmen. Geschäftsdokumente werden dabei digital und standardisiert zwischen Kunden, Lieferanten und Partnern übertragen.
CONTRL ist ein EDIFACT-Nachrichtentyp zur technischen Bestätigung des Empfangs und der korrekten Verarbeitung einer EDI-Nachricht.
DESADV ist ein EDIFACT-Nachrichtentyp zur elektronischen Versandavisierung. Er informiert den Empfänger über Inhalt und Versand einer Lieferung.
EDI bezeichnet den standardisierten elektronischen Austausch von Geschäftsdokumenten zwischen Unternehmen. Bestellungen, Rechnungen oder Lieferscheine werden dabei automatisiert und ohne manuelle Eingriffe verarbeitet.
Ein EDI-Konverter übersetzt Geschäftsdokumente zwischen verschiedenen EDI-Standards oder Datenformaten. Dadurch können Unternehmen mit unterschiedlichen Systemen und Formaten problemlos zusammenarbeiten.
EDIFACT ist der weltweit am häufigsten eingesetzte Standard für den elektronischen Datenaustausch zwischen Unternehmen. Er definiert Aufbau und Inhalt verschiedener Geschäftsdokumente.
INVOIC ist ein Nachrichtentyp innerhalb des EDIFACT-Standards und dient der elektronischen Übermittlung von Rechnungen zwischen Geschäftspartnern.
ORDERS ist ein EDIFACT-Nachrichtentyp für die elektronische Übertragung von Bestellungen zwischen Unternehmen.
PEPPOL ist ein internationales Netzwerk für den sicheren Austausch elektronischer Geschäftsdokumente. Es wird insbesondere für E-Rechnungen im öffentlichen Sektor eingesetzt.
RECADV ist ein EDIFACT-Nachrichtentyp zur Bestätigung des Wareneingangs. Er informiert den Lieferanten darüber, welche Waren tatsächlich empfangen wurden.
Ein VAN ist ein Kommunikationsnetzwerk für den sicheren Austausch von EDI-Dokumenten zwischen Unternehmen. Es übernimmt Aufgaben wie Übertragung, Protokollierung und Zustellung.
VDA bezeichnet einen EDI-Standard der deutschen Automobilindustrie. Er wird für den Austausch von Geschäftsdokumenten zwischen Herstellern und Zulieferern eingesetzt.
Ein API Gateway ist die zentrale Verwaltungsstelle für APIs. Es steuert den Zugriff, übernimmt Sicherheitsfunktionen und leitet Anfragen an die richtigen Anwendungen weiter.
Ein API-Key ist ein eindeutiger Schlüssel zur Identifikation einer Anwendung gegenüber einer API. Er regelt den Zugriff und schützt vor unbefugten Anfragen.
Eine Cloud API ermöglicht den Zugriff auf Funktionen und Daten eines Cloud-Dienstes. Sie bildet die Grundlage für die Integration cloudbasierter Anwendungen.
Ein Endpoint ist die konkrete Adresse einer API, über die Daten oder Funktionen bereitgestellt werden. Jede API kann mehrere Endpoints für unterschiedliche Aufgaben besitzen.
Polling bezeichnet die regelmäßige Abfrage eines Systems nach neuen Daten oder Änderungen. Das empfangende System fragt dabei aktiv in festgelegten Intervallen nach.
REST ist ein weit verbreiteter Architekturstil für Web-APIs. REST-Schnittstellen übertragen Daten meist im JSON-Format und nutzen das HTTP-Protokoll für die Kommunikation.
SOAP ist ein XML-basiertes Protokoll für den Datenaustausch zwischen Anwendungen. Es wird vor allem in Unternehmensanwendungen und bestehenden ERP-Systemen eingesetzt.
Ein Webhook übermittelt Daten automatisch an ein anderes System, sobald ein definiertes Ereignis eintritt. Dadurch sind Echtzeitintegrationen ohne regelmäßige Abfragen möglich.
CSV ist ein einfaches Dateiformat zum Austausch tabellarischer Daten. Es wird häufig für Importe, Exporte und den Datenaustausch zwischen verschiedenen Anwendungen verwendet.
EN 16931 ist die europäische Norm für elektronische Rechnungen. Sie definiert die Anforderungen an den Aufbau und die Inhalte von E-Rechnungen und bildet die Grundlage für Formate wie XRechnung und ZUGFeRD.
Factur-X ist die internationale Variante von ZUGFeRD und wird insbesondere im grenzüberschreitenden Rechnungsaustausch eingesetzt. Das Format kombiniert ebenfalls PDF und XML.
Ein Flat File ist eine einfache Textdatei, die Daten ohne relationale Struktur speichert. Typische Beispiele sind CSV- oder TXT-Dateien, die häufig für den Datenaustausch genutzt werden.
JSON ist ein leichtgewichtiges Datenformat für den strukturierten Austausch von Informationen. Es wird vor allem bei REST-APIs und modernen Webanwendungen eingesetzt.
UBL ist ein XML-basierter Standard für elektronische Geschäftsdokumente wie Rechnungen, Bestellungen oder Lieferscheine. Er wird international für den digitalen Datenaustausch eingesetzt.
XML ist ein strukturiertes Datenformat zur Speicherung und Übertragung von Informationen. Es wird unter anderem in EDI, Webservices und vielen Unternehmensanwendungen verwendet.
XRechnung ist der in Deutschland vorgeschriebene Standard für elektronische Rechnungen an öffentliche Auftraggeber. Das Format basiert auf XML und erfüllt die Anforderungen der europäischen Norm EN 16931.
ZUGFeRD ist ein hybrides Rechnungsformat, das eine PDF-Datei mit strukturierten XML-Daten kombiniert. Es ermöglicht sowohl die maschinelle Verarbeitung als auch die menschliche Lesbarkeit einer Rechnung.
Business Process Automation (BPA) bezeichnet die Automatisierung wiederkehrender Geschäftsprozesse. Daten werden ohne manuelle Eingriffe zwischen Anwendungen verarbeitet und Abläufe effizienter gestaltet.
Business Rules sind definierte Geschäftsregeln, nach denen Daten oder Prozesse automatisch verarbeitet werden. Sie steuern beispielsweise Freigaben, Prüfungen oder Entscheidungen innerhalb eines Workflows.
Datenmigration bezeichnet die Übertragung von Daten aus einem bestehenden System in ein neues System. Sie kommt häufig bei Softwareeinführungen, ERP-Wechseln oder Cloud-Migrationen zum Einsatz.
ETL beschreibt einen Prozess, bei dem Daten aus verschiedenen Quellen extrahiert, in ein passendes Format umgewandelt und anschließend in ein Zielsystem übertragen werden.
Low-Code ermöglicht die Entwicklung von Anwendungen und Integrationen mit wenig Programmieraufwand. Viele Funktionen werden über grafische Oberflächen statt durch klassischen Quellcode erstellt.
Master Data Management (MDM) umfasst die zentrale Verwaltung und Pflege von Stammdaten. Ziel ist eine einheitliche und konsistente Datenbasis über alle Unternehmenssysteme hinweg.
No-Code geht einen Schritt weiter als Low-Code und ermöglicht die Erstellung von Integrationen ohne Programmierung. Prozesse werden vollständig über grafische Werkzeuge konfiguriert.
Prozessautomatisierung beschreibt die digitale Ausführung wiederkehrender Geschäftsabläufe ohne manuelle Eingriffe. Dadurch lassen sich Fehler reduzieren und Bearbeitungszeiten verkürzen.
Single Source of Truth bezeichnet eine zentrale, verlässliche Datenquelle innerhalb eines Unternehmens. Alle angebundenen Systeme greifen auf dieselben aktuellen Informationen zu.
Ein Trigger ist ein definiertes Ereignis, das automatisch einen Prozess oder Workflow startet. Beispiele sind der Eingang einer Bestellung oder das Erstellen einer Rechnung.
Ein Backup ist eine Sicherungskopie von Daten oder Systemen. Es ermöglicht die Wiederherstellung von Informationen nach Datenverlust, technischen Defekten oder Cyberangriffen.
Fehlermanagement umfasst die Erkennung, Analyse und Behebung von Störungen in Integrationen. Ziel ist es, Ausfälle schnell zu beheben und den laufenden Betrieb sicherzustellen.
Hochverfügbarkeit beschreibt den Betrieb von Systemen mit einer möglichst geringen Ausfallzeit. Durch redundante Komponenten und geeignete Architektur bleibt der Betrieb auch bei Störungen weitgehend erhalten.
Incident Management beschreibt den strukturierten Umgang mit Störungen im laufenden Betrieb. Ziel ist es, den Normalbetrieb möglichst schnell wiederherzustellen und Auswirkungen auf Geschäftsprozesse zu minimieren.
Managed Integration bezeichnet den Betrieb und die Betreuung von Integrationen durch einen spezialisierten Dienstleister. Dazu gehören Überwachung, Wartung, Fehlerbehebung und kontinuierliche Optimierung.
Release Management plant und steuert die Einführung neuer Funktionen oder Änderungen an Integrationen. Ziel ist eine kontrollierte und möglichst störungsfreie Bereitstellung.
Ein Service Level Agreement (SLA) definiert die vereinbarten Leistungen zwischen Dienstleister und Kunde. Dazu gehören beispielsweise Reaktionszeiten, Verfügbarkeiten und Supportzeiten.
Skalierbarkeit bezeichnet die Fähigkeit eines Systems, steigende Datenmengen oder Nutzerzahlen effizient zu verarbeiten. Sie ist eine wichtige Voraussetzung für wachsende Unternehmen und Integrationsplattformen.
Support umfasst die Unterstützung von Anwendern bei Fragen, Problemen oder Störungen. Je nach Vereinbarung erfolgt der Support in verschiedenen Service- oder Eskalationsstufen.
Updates sind Aktualisierungen von Software oder Integrationen. Sie beheben Fehler, schließen Sicherheitslücken oder erweitern bestehende Funktionen.
Zur Wartung gehören regelmäßige Arbeiten, die den sicheren und zuverlässigen Betrieb von Anwendungen und Integrationen gewährleisten. Dazu zählen beispielsweise Updates, Anpassungen und Funktionsprüfungen.
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