Neue Gesichter, alte Motivation – und viel Teamspirit
Dieses Jahr mit dabei waren Regina, Catha, Melanie, Alexo, Lukas, Micha,
Jan, Nino und Pawel. Für viele war es der erste offizielle Lauf mit
Zeitmessung, und trotzdem war von Nervosität kaum etwas zu spüren –
zumindest nicht, solange man nicht über die Ziellinie nachdachte.
In den Wochen davor wurden Routen und Zeiten verglichen, Jogging-Tipps
ausgetauscht und abends auch mal gemeinsam gelaufen. Niemand wurde
alleine gelassen – und jeder kleine Fortschritt gefeiert. Egal ob beim
gemeinsamen oder individuellen Training.
„Es ging nicht um die Zeit. Es ging darum, überhaupt loszulaufen und
durchzuziehen“, erzählt Catha stolz nach dem Lauf. „Und das habe ich für
mich persönlich, aber auch wir als Team, geschafft.“
Startlinie statt Schreibtischkante
Am Tag des Laufs war die Stimmung dann auf dem Punkt: Sonne satt, über
900 Teilnehmende, motivierte Firmenteams aus der Region – und wir
mittendrin. Die Strecke? Schön und eben, wenige Höhenmeter, aber deshalb
– und wegen der 30 Grad Temperatur – nicht weniger anstrengend.
Die ersten 1,5 Kilometer am Baggersee entlang wurden wir von der Euphorie
getragen, das Mittelstück durch den Wald im Schatten zwar angenehm aber
dennoch zäh – und das letzte Stück getragen vom Applaus der Zuschauer.
Wer selbst nicht gelaufen ist, stand am Rand und feuerte an –
Kolleginnen und Kollegen, Freunde, Familie.
Genau diese Unterstützung hat den Unterschied gemacht und uns im
Zielsprint nochmal richtig beflügelt.
„Ich hätte vorher nicht gedacht, dass mir das so viel gibt“, sagt Jan.
„Aber mit dem Team im Rücken war plötzlich der innere Schweinehund gar
nicht mehr so groß. Es hat einfach richtig Spaß gemacht!“
Im Ziel zählt nicht die Zeit, sondern das Erlebnis
Nach dem Finish warteten Wasser, kühles Bier und jede Menge Stolz. Die
Gespräche drehten sich weniger um Platzierungen, dafür um wackelige
Beine, überraschende Durchhaltekräfte und kleine persönliche Siege. Und
darum, wie gut sich so ein kollektiver Ausflug aus der Komfortzone
anfühlen kann.
Am Ende stand ein starker 57. Platz in der Firmen-Gesamtwertung und für
jeden individuell eine mehr als verdiente Einzelplatzierung, auf die
jeder stolz sein kann.
„Ich war am Ende völlig platt – aber auch ziemlich gehyped“, sagt Nino.
„Das war definitiv mehr als nur ein Lauf.“
Wir sehen uns 2026 – versprochen
Der MainCityRun war auch dieses Jahr ein Highlight – sportlich,
menschlich und als Team. Ob’s nächstes Jahr ein Zeitziel gibt? Vielleicht.
Aber wichtiger bleibt: gemeinsam starten, gemeinsam ankommen. Und
natürlich immer mit Spaß dabei!