EDI macht aus manuellen Dokumentenprozessen automatisierte, partnerfähige Datenflüsse – von der Bestellung bis zur Rechnung.
EDI (Electronic Data Interchange) ist der standardisierte elektronische Austausch von Geschäftsdokumenten zwischen Unternehmen. Typische Dokumente sind Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Lieferavis und Rechnungen.
EDI ist häufig prozesskritisch: Wenn Belege nicht rechtzeitig oder fehlerhaft übertragen werden, stehen Bestellung, Produktion, Versand oder Faktura. Gleichzeitig sind die Anforderungen heterogen – Partner haben unterschiedliche Guidelines, Versionen und Transportwege (z. B. AS2/AS4, SFTP). Eine robuste EDI-Integration reduziert manuelle Arbeit, senkt Fehlerquoten, erhöht SLA-Erfüllung und schafft Transparenz durch Monitoring und sauberes Fehlerhandling.
Häufig sind AS2/AS4, SFTP/FTP(S), OFTP, HTTPS sowie mailboxbasierte Verfahren. Entscheidend sind Partneranforderungen, Security und Betrieb.
Das hängt von Guidelines, Testzyklen und Datenqualität ab. Mit Templates/Best Practices lässt sich die Umsetzungszeit oft deutlich reduzieren.
Ja. EDI kann über APIs, Files, Datenbanken oder hybride Architekturen angebunden werden. Wichtig ist ein sauberes Integrationsdesign und ein belastbares Betriebskonzept.